Das ca. 16 ha große Gelände war bis 1987 eine intensiv genutzte landwirtschaftliche Fläche, die bis Anfang der neunziger Jahre durch umfangreiche Maßnahmen eine ökologische Aufwertung erfuhr. Bis Mitte der neunziger Jahre wurde das Naturschutzkonzept optimiert. Im Jahr 2005 wurde der 50.000 Teilnehmer begrüßt.

Die Nutzung des Landschaftsgartens als Lehrgelände verstärkt eine Annäherung zwischen Mensch und Umwelt: hier werden mit der Natur in der Natur im Sinne der Nachhaltigkeit Anschauungsobjekte erstellt und gepflegt, Menschen werden sensibilisiert und aktiviert.

Viele der zusätzlichen Strukturen Weidenbauten, Benjeshecke, Trockenmauer, Igelhaufen wurden und werden mit Hilfe der Besucher optimiert. Den "natürlichen" Interessenkonflikt zwischen menschlichem Flächenanspruch zur Erholung und Rückgabe von Fläche an die Natur in einen Kompromiss aus Einsicht und Erleben übergehen zu lassen, ist weiterhin Aufgabe und Ziel der Arbeit im Aggerbogen damit es eine Symbiose bleibt!

Für die bisherige Unterstützung dieses Zieles dankt die Naturschule dem Rat der Stadt Lohmar, den Sponsoren, der NRWStiftung, dem NABU RheinSieg, dem Förderverein und vielen weiteren Freunden....

Zur Erhaltung und strukturellen Weiterentwicklung des Auencharakters und des Landschaftsgartens als Lehrgelände Teilfläche (1 Instandsetzung, Vergrößerung) und Wege (2 Entsiegelung, Verbreiterung) sowie Altarm, Vegetation sollten in den nächsten Jahren ca. 1000.000 € investiert werden.

Die Kostenschätzung (zu 1+2) beträgt rund 80.000 €


Naturschule Aggerbogen